LiteraturWas haben wir einander zu sagen?

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Ihre Debütromane erscheinen gerade, und was wir da zu hören bekommen, sind völlig souveräne literarische Stimmen. Von links: Anja Gmeinwieser, Lara Rüter und Oliwia Hälterlein.
Ihre Debütromane erscheinen gerade, und was wir da zu hören bekommen, sind völlig souveräne literarische Stimmen. Von links: Anja Gmeinwieser, Lara Rüter und Oliwia Hälterlein. Linda Sier, Michael Bader, MiNZ&KUNST_YASEMiN AUS DEM KAHME

In diesem Frühjahr erscheinen brillante Debüts: Die junge Literatur wendet sich ab von der Welt des Internets und des Brainfog und konzentriert sich auf die existenziellen Fragen.

Von Marie Schmidt

Der erste Roman einer neuen Autorin ist immer eine Sensation. Aber eine, die für den Literaturbetrieb Routine ist. Das ist schon mal ein widersprüchlicher Ausgangspunkt. Seit ein paar Jahrzehnten stellt jeder deutschsprachige Publikumsverlag, der etwas auf sich hält, pro Saison eine Debütantin oder einen Debütanten vor. Das sind einige Dutzend junge Menschen pro Jahr, die auf den Durchbruch hoffen.

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:„Schmerz ist eine entscheidende Energiequelle“

Kae Tempest hat mit „Ein Leben lang gesucht“ einen Roman übers Trans-Sein geschrieben, der universell und trostreich über die Liebe erzählt. Dabei gelingen dem Rapper und Schriftsteller einige der schönsten Sexszenen, die jemals geschrieben wurden.

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