MeinungPolitische KulturDebatten zum Davonlaufen

Von Hilmar Klute

Lesezeit: 5 Min.

Häuptling der Freien Wähler und in diesen Tagen leidenschaftlicher Verteidiger Winnetous: Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger, hier auf einem Faschingsbild von 2017.
Häuptling der Freien Wähler und in diesen Tagen leidenschaftlicher Verteidiger Winnetous: Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger, hier auf einem Faschingsbild von 2017. Daniel Karmann/picture alliance

Die Lage ist ernst, die Diskussionen sind flach: Wie Sender, Blätter und die Politik dem Espressogeschwätz anheimfallen.

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Es ist keine brandneue Nachricht, aber man muss es offenbar noch mal hinschreiben: Hinweise aus dem Maschinenraum der deutschen Industrie, aus dem Handwerk, der Gastronomie legen nahe, dass die Situation ernst ist in Deutschland. Das Bundesamt für Katastrophenschutz hat seinen Flyer aktualisiert und ein paar Handreichungen gegeben, wie man einen Stromausfall durchsteht, welche Lebensmittel man wie lagern und welches praktische Lebensmaß man an diesen Ernst der Lage legen sollte. Während sich der Herbst und der Winter trotz jüngster Beruhigungssignale des Wirtschaftsministers als Bedrohungszustände anschleichen, hält die Debattenlage dem nicht stand, um das Mindeste zu sagen: Man male sich aus, wie das, was in Deutschland derzeit so diskutiert wird und wie es diskutiert wird, in ein paar Jahrzehnten mal bewertet werden wird.

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