bedeckt München 23°

Debatte:Inneres Elend, linksradikal

Am Berliner Brecht-Haus diskutierten Schriftsteller und Wissenschaftler über Literatur in Zeiten des Neoliberalismus. Selbstverständlich schien es, dass Literatur etwas "leisten" müsse.

Von Tobias Lehmkuhl

Läuft man dieser Tage durch Berlin-Mitte, speziell durch die Tucholsky-Straße, fallen einem die vielen Plakate auf, die für ein Literaturfestival werben, dass Ende April beginnt. Geworben wird mit Sätzen, die Kurt Tucholsky als Peter Panther geschrieben hatte: "Sprache ist eine Waffe. Haltet sie scharf", steht da, und: "Ich sehe sie vor mir: Schluchzende Devisenhändler, taschentuchauswringende Fondsmakler . . . Es muss schrecklich sein."

SZ-Plus-Abonnenten lesen auch:
Flugzeugindustrie
Der Traum vom grünen Fliegen
Junge zeigt seinen Mittelfinger Bonn Germany 02 11 2012 MODEL RELEASE vorhanden Bonn Deutschlan
Erziehung
Ich zähle bis drei
alter Cast der Serie "Druck" vom Netzwerk Funk
Neue Staffel "Druck"
"Junge Leute sind dauernd im Stress"
Virus-stricken Dutch cruise ship expected to reach Florida's coasts after stand-off over permission to dock
USA
Wie das Coronavirus Amerika infizierte
Close-Up Of Cupid With Heart Shape; Liebe Schmidbauer
Psychologie
Der Unterschied zwischen Liebe und Verliebtheit
Zur SZ-Startseite