David SzalayWo man später mal begraben sein möchte

Lesezeit: 8 Min.

„Man nimmt Dinge bewusster wahr, wenn man Distanz hat“: David Szalay.
„Man nimmt Dinge bewusster wahr, wenn man Distanz hat“: David Szalay. Imago/Basso Cannarsa

Der Booker-Preisträger David Szalay ist in Kanada geboren, hat schon in London und Ungarn gelebt, jetzt trifft man ihn in Wien. Ein Gespräch über die Vorteile der Heimatlosigkeit.

Von Johanna Adorján

Frühling in Wien. Die Sonne scheint, aber es ist kalt. Das Café, das David Szalay vorgeschlagen hat, nicht zuletzt deshalb, weil er genau daneben wohnt, liegt in einer ruhigen Wohngegend und ist an diesem Nachmittag sehr gut besucht. Nur auf der Terrasse sind noch Plätze frei. Szalay entschuldigt sich und ist fünf Minuten später wieder da – mit Sonnenbrille, warmer Jacke, Schal und sogar auch noch einer Wollmütze, die er sich wenig später aufsetzt. In voller Montur auf einem Barhocker an einem hohen Tischchen sitzend, verbreitet er um sich herum einen Hauch von Skiurlaub-Flair.

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