LiteraturOde an das Handwerk

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Stellt gute Fragen: der amerikanische Schriftsteller Dave Eggers.
Stellt gute Fragen: der amerikanische Schriftsteller Dave Eggers. ©Mark Davis

Dave Eggers wurde mit dystopischen Romanen über eine digitalisierte Zukunft berühmt. In „Contrapposto“ widmet er sich ganz der analogen Kunst und der Liebe. Kann er das genauso gut?

Von Susan Vahabzadeh

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Wenn einer, der mit der Kritik an der voll digitalisierten Welt zum Bestsellerautor avanciert ist, einen Roman schreibt, in den das Internet praktisch nicht hineinfindet, ist das zunächst einmal eine Überraschung. Dave Eggers wurde 2013 mit dem Big-Tech-Schlüsselroman „The Circle“ berühmt, legte mit dem Big-Tech-Schlüsselroman „The Every“ nach. Jetzt hat er ein Buch geschrieben, in dem es wunderschöne Passagen darüber gibt, wie man ein lebendes Modell in Daumenlängen misst und mit Kohlestückchen auf Papier überträgt. Alles von Hand. Angereichert ist das Buch mit Illustrationen von Eggers selbst, ausgegeben als Zeichnungen des Protagonisten Cricket. Dave Eggers’ „Contrapposto“ ist ein mit voller Absicht altmodischer Roman, der darauf beharrt, dass es Dinge gibt, die keinem Wandel unterliegen: Schönheit. Idealismus. Liebe. Solidarität.

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