ArchitekturEr baut Häuser der Hoffnung

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Daniel Libeskind im Jüdischen Museum Berlin. An diesem Dienstag wird der Architekt 80 Jahre alt. Das von ihm entworfene Museum, einst geschmäht, heute bewundert, hat sich bewährt.
Daniel Libeskind im Jüdischen Museum Berlin. An diesem Dienstag wird der Architekt 80 Jahre alt. Das von ihm entworfene Museum, einst geschmäht, heute bewundert, hat sich bewährt. Kay Nietfeld/dpa

Daniel Libeskind wird 80. Eines seiner wichtigsten Gebäude ist das Jüdische Museum in Berlin. Sein Architekt glaubt, dass man es so heute kaum mehr bauen würde. Warum? Aus Angst.

Von Gerhard Matzig

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Das Jüdische Museum in Berlin – es ist eines der größten Jüdischen Museen Europas – wird in diesem Jahr 25 Jahre alt. Als der Entwurf von Daniel Libeskind, der am Dienstag 80 Jahre alt wird, bekannt wurde, hieß es zum Beispiel aus der entsetzten Kulturpolitik: „Das ist kein Museum, das ist eine begehbare Katastrophe.“ Ein Kritiker schrieb von einem „Blitzschlag aus Zink, der die städtebauliche Vernunft zertrümmert“. Ein weiterer Publizist meinte: „Libeskinds Architektur ist eine gebaute Rhetorik, die dem Besucher das Denken abnehmen will.“

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