Als Chefredakteur des Nahost-Magazins Zenith ist Daniel Gerlach oft als Experte zu Gast in Nachrichtensendungen und Talkshows der Öffentlich-Rechtlichen. Mit seiner „Candid Foundation“ treibt er gleichzeitig zivilgesellschaftliche Initiativen voran. Kurz vor dem Interview etwa kam er aus Rom zurück, wo er wie in allen EU-Hauptstädten einen Austausch von israelischen und palästinensischen Vertretern aus dem Friedenscamp mit Politikern, Experten und Journalisten organisiert hat. Das Projekt Epicon („European-Palestinian-Israeli Trilateral Dialogue“) soll einerseits Raum für Diskussionen zwischen Israelis und Palästinensern ermöglichen, andererseits „auch den Europäern deutlich machen, dass sie durchaus wieder eine Rolle spielen könnten, wenn sie sich nur engagieren wollten“. Anregungen könnten sich Entscheider in Gerlachs neuem Buch „Die Kunst des Friedens. Eine andere Geschichte des Nahen Ostens“ (Bertelsmann) holen.
Nahost„Ein Handshake mit Scheich Donald reicht!“
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Welche Anleihen bietet das Scheidungsrecht für den Nahostkonflikt? Ein Gespräch mit Daniel Gerlach, der ein Buch zur Kunst des Friedens in einer unruhigen Region geschrieben hat.
Interview von Moritz Baumstieger

Nahost-Konflikt:„Trump ist ein Bulldozer“
Hat Trumps Friedensdeal eine Chance? Natalie Amiri, die ihre Recherchen seit dem 7. Oktober 2023 in dem Buch „Der Nahost-Komplex“ gebündelt hat, über die Entwicklungen in Israel und Gaza, das Lagerdenken der Gesellschaft und Lernkurven von Journalisten.
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