Graphic NovelDas Leben ist nichts als ein lustiges Rätsel

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Die Bilder wirken einfach und klar, aber schon dieser Blick in den Spiegel mit seiner "falschen" Perspektive verrät das Vexierspiel von "Monica".
Die Bilder wirken einfach und klar, aber schon dieser Blick in den Spiegel mit seiner "falschen" Perspektive verrät das Vexierspiel von "Monica". (Foto: Reprodukt)

Vielschichtig und vertrackt wie bei Thomas Pynchon oder im „Ulysses“ von Joyce: Daniel Clowes erforscht in seiner Graphic Novel „Monica“ die amerikanischen Sechziger – und die imaginären Welten jeder Biografie.

Von Fritz Göttler

Was für ein Leben ... Mit diesem Riesenseufzer fängt das Buch an, so allgemeingültig wie banal. Ein Schützenloch im Dschungel, es sind die Sechziger, der Vietnamkrieg. Ein junger US-Soldat klagt einem anderen seine Unsicherheit, was das Kämpfen angeht, hier in diesem Krieg, und seine Zukunft, ganz existenziell. „Was für ein Leben, oder, Johnny?“ Was für traurige Ironie ...

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