Mehlstaub liegt dick auf den großen Fichten. In der Mitte der Bühne steht eine Ruine, ein zerstörtes Wohnhaus, dem lang schon das Dach fehlt. Mehlstaub hat auch die Wände und die Menschen, die hier leben, grau gefärbt. Mehlstaub? Oder ist es etwa die Asche von verbrannten Städten, Häusern, Menschenkörpern, die herabgerieselt ist?
TheaterDa kann selbst der Narr nicht mehr lachen
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Ein Gaukler ohne Freude am Witz: Tyll (Maximilian Bender) und seine Freundin Nele (Anna Norz).
Arno DeclairIn Oberammergau spielen die Dorfbewohner „Tyll“, nach dem Gauklerroman von Daniel Kehlmann. Lustig ist an der Inszenierung von Christian Stückl wenig – gerade das macht sie stark.
Von Christiane Lutz
