Terror in IsraelFünf bittere Erkenntnisse nach dem 7. Oktober

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Demonstranten bei einer Kundgebung im afghanischen Dschalalabad. Am Sonntag stürmten zudem Hunderte Menschen einen Flughafen in der russischen Teilrepublik Dagestan, um dort vermeintlich gelandete Juden anzugreifen.
Demonstranten bei einer Kundgebung im afghanischen Dschalalabad. Am Sonntag stürmten zudem Hunderte Menschen einen Flughafen in der russischen Teilrepublik Dagestan, um dort vermeintlich gelandete Juden anzugreifen. SHAFIULLAH KAKAR; SZ/AFP

Wohin sollen wir gehen? Juden haben schon immer auf gepackten Koffern gelebt, inzwischen brennen weltweit die Israelflaggen. Eine Betrachtung aus jüdischer Perspektive.

Von Nele Pollatschek

Ich würde gerne mit einer hoffnungsvollen Geschichte anfangen, seit zwei Wochen suche ich danach und verliere mich dann in der Lektüre von Diskussionen - darüber, ob die Hamas am 7. Oktober jüdische Babys geköpft hat oder ob Kleinkinder nach dem berechtigten Widerstand der Hamas lediglich tot waren und keine Köpfe hatten, Ursache ungeklärt. Darüber, ob Gruppenvergewaltigungen ein feministisches Mittel des Freiheitskampfs sind. Darüber, ob es irgendwie legitim ist im Sinne einer Befreiungsbewegung, Kindern die Augen rauszureißen oder die Hände abzuschneiden, bevor man sie vor ihren Eltern ermordet, wenn diese Eltern nun mal "Zionisten" sind.

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