KunstMr. Ich und die Frauen

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Ein Kollege nannte ihn „Mr. Ich“: Raoul Hausmann, „Ohne Titel (Auge im Vergrößerungsspiegel)“, 1931.
Ein Kollege nannte ihn „Mr. Ich“: Raoul Hausmann, „Ohne Titel (Auge im Vergrößerungsspiegel)“, 1931. © VG Bild-Kunst, Bonn 2025, Repro: © Berlinische Galerie/Anja Elisabeth Witte

Raoul Hausmann hat auch vor und nach Dada viel geschaffen. Und er hatte außer Hannah Höch viele weitere Partnerinnen, die daran beteiligt waren. Das zeigt seine erste umfassende Retrospektive in Berlin.

Von Peter Richter

„Wie immer hat Hausmann hier meinen Namen verstümmelt“, schrieb die Künstlerin Hannah Höch verärgert mit Kugelschreiber auf den Rand der kleinen Einladungskarte. Tatsächlich hatte Hausmann „Hanna Hösch“ draufdrucken lassen. Genauer: „Sie kommen unbedingt am 8. Februar Abends 8 Uhr in die Secession, Kurfürstendamm 232. Mynona, Hanna Hösch, Raoul Hausmann.“ Geboten würden „Grotesken“, Karten gebe es zu 5, 10 und 15 Mark.

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