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Theater:"Wenn wir jetzt schließen, machen wir nie wieder auf"

Gärtnerplatztheater in München, 2017

Leere Ränge? Dafür ist das Gärtnerplatztheater in München nicht gemacht.

(Foto: Stephan Rumpf)

Keine Auftritte, keine Gagen, keine Tantiemen - die Corona-Krise trifft das Theater hart. Wie kann das Überleben einer gesamten Branche gesichert werden?

Stephan Behrmann neigt nicht zu Hysterie. Er konstatiert sachlich, dass es in der Corona-Krise für Tausende Künstler "um die nackte Existenz geht". Der Geschäftsführer des Bundesverbands Freie Darstellende Künste vertritt etwa 2500 Künstler und Einrichtungen der freien Szene, die anders als die Stadt- und Staatstheater kaum institutionell abgesichert sind. "Der größte Teil dieser Produktionszusammenhänge ist durch die Corona-Krise akut gefährdet", hält er fest.

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