Coronavirus:Jung gegen Alt

Lesezeit: 5 min

Frau Enkel

Die Corona-Krise legt die sozialen Bruchlinien offen. Eine davon verläuft zwischen den Generationen.

(Foto: James Kemp / Unsplash)

Wer wird beatmet, wen lässt man sterben? Und wie viele Leben ist uns die Wirtschaft wert? In Zeiten der Pandemie wird unser Sinn für Gerechtigkeit auf die Probe gestellt.

Von Andreas Zielcke

Nach einer Schätzung des New England Journal of Medicine könnten in den USA bis zu 31 schwerkranke Covid-19-Patienten auf eine Beatmungsmaschine kommen. In New York werden schon jetzt zwei Kranke an eine Maschine gehängt. In Deutschland zeichnen sich solche verhängnisvollen Nöte noch nicht ab, um uns herum aber sieht es bereits düster aus. In Italien und Frankreich fallen drastische Entscheidungen. "Über 80-Jährige werden nicht mehr beatmet", meldete bereits letzte Woche die Universitätsklinik Straßburg, "stattdessen erfolgt eine Sterbebegleitung mit Opiaten und Schlafmitteln." Umgehend riefen in Le Monde Geistesgrößen dazu auf, "diese heimtückische Barbarei zu bekämpfen, die unterstellt, dass die Ältesten weniger schutzbedürftig seien".

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