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Infektionsschutz:Die Corona-App muss mehr Daten sammeln

Maskenpflicht in den Fussgaengerzonen und oeffentlichen Plaetzen in Muenchen am 16.11.2020. Junge Frau mit Alltagsmaske

Muss mehr über uns erfahren dürfen, um uns zu helfen: die deutsche Corona-Warn-App

(Foto: Sven Simon/imago)

Für eine effektive Seuchenbekämpfung muss man den Datenschutz aussetzen. Die Anwendung darf nicht länger ein informationsarmes Gimmick auf dem Smartphone sein - sonst nützt sie zu wenig.

Kommentar von Andrian Kreye

Zu den ersten Begleitschäden der Seuche gehörten die Bürgerrechte. Nur der Datenschutz hat die Einschränkungen bisher gut überstanden. Doch gerade den sollte man für die Pandemiebekämpfung aussetzen. Denn was zählt jetzt mehr? Das Recht auf Privatsphäre und Anonymität? Oder das Recht auf Unversehrtheit, Bewegungs- und Versammlungsfreiheit, Bildung, Kultur und einen Arbeitsplatz?

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