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Begegnungen in der Pandemie:Nähe in Zeiten der Pandemie

Galerie Neue Meister Staatliche Kunstsammlung Dresden

Die Hand auf der Schuler als politische Bekenntnisgeste: Caspar David Friedrichs "Zwei Männer in Betrachtung des Mondes", 1819/20 (Ausschnitt).

(Foto: Jürgen Karpinski/Staatliche Kuns)

Durch das Coronavirus haben die Menschen gelernt, Abstand zu halten, beim Einkaufen, beim Spazieren - sogar von Freunden. Bleibt die Frage: Kann der Mensch auch ohne Berührungen Nähe schaffen? Dabei kann die bildende Kunst helfen.

Von Catrin Lorch und Johan Schloemann

Unsere Gesellschaft schraubt gerade an ihrer Risikotoleranz. Sie schraubt nach oben. Obwohl die Corona-Ansteckungen stark zunehmen, erlauben viele Menschen sich noch, was sie sich im Lockdown im Frühjahr verkneifen mussten, sie gehen ins Restaurant, zum Shoppen, besuchen Verwandte. Und zwischen den ganz Braven und Vorsichtigen hier und den Rebellen dort gibt es eine breite Menge an Leuten, die unbedacht an der Rolltreppe drängeln, weil sie ja irgendwie weiterkommen müssen im Leben. "Gehn die Leute auf der Straße eigentlich absichtlich so langsam?", hieß mal ein Lied von Tocotronic.

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