Coronavirus und DemokratieDie gehorsame Gesellschaft

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Frankfurt Innenstadt: Die Neue Mainzer Straße wirkt wie leer gefegt.
Frankfurt Innenstadt: Die Neue Mainzer Straße wirkt wie leer gefegt. (Foto: dpa)

Wir leben in einem Ausnahmezustand, ja. Aber lässt sich das künstliche soziale Koma, in das man das Land versetzt hat, demokratisch begründen?

Von Andreas Zielcke

Neben Bayern hat in Deutschland bisher nur die Stadt Halle den Katastrophenfall ausgerufen. Angesichts der Verbreitung des Virus über alle Grenzen hinweg erscheinen solche Einzelgänge absurd. Andererseits sind dies nur zwei der unzähligen Beispiele dafür, wie gewaltig die Spannung in aller Welt ist zwischen den vor Ort zuständigen Obrigkeiten und der globalen Pandemie. Deutschland verlässt sich auf seine lokale und föderative Struktur des Katastrophenschutzes, Europa auf seine nationale. Ähnlich ist es in den USA. Den übergeordneten Instanzen bleibt meist nur, die regionalen oder einzelstaatlichen Schutzaktionen zu koordinieren und für hinreichende Liquidität zu sorgen.

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