bedeckt München -2°

Anja Kampmann:Danke, bleibe gern im Kalten

Anja Kampmann

(Foto: Sebastian Willnow/dpa)

Es ist sicher zum Besten, dass gerade andere für uns die Pläne machen, schreibt die Schriftstellerin Anja Kampmann. Aber es erfüllt sie mit Unruhe. Über die Frage nach der Freiheit.

Gastbeitrag von Anja Kampmann

Ich denke dieser Tage oft an das Lied, das die britische Band XTC im Jahr 1979 berühmt gemacht hat, und das seitdem oft gecovert wurde: "Making Plans for Nigel". Ich denke daran, wenn ich durch Städte fahre, in denen es für die nächsten Monate keine Museen und Bühnen gibt und nicht mal eine Spelunke, in der die Sorgen der Leute als Belag an Wänden und Gardinen kleben. Die Bibliotheken haben geöffnet, was für mich der größte Unterschied zum Frühjahr ist. Ich dachte schon daran, während die Ampeln umsprangen und ich im Liveticker die US-Wahlen verfolgte. And if young Nigel says he's happy, he must be happy, he must be happy in his work.

SZ-Plus-Abonnenten lesen auch:
Slavoj Zizek
Philosoph Slavoj Žižek
"Im Grunde genommen ist Sex eine Katastrophe"
Serie: Licht an mit Maxim Biller
Langsam ist es genug, Kollegen
Plate with ready-to-eat Black Forest cake PPXF00315
Abnehmen
Warum Intervallfasten nicht funktioniert
Frauen tragen Papiertüten von Louis Vuitton in der Fußgängerzone und Einkaufsstraße Kaufingerstraße ind der Innenstadt v
Pandemie und Ökonomie
Feindbild Milliardär
Zufriedenheit
Anleitung zum Glücklichsein
Zur SZ-Startseite