NachrufÜberfliegerin mit Erdung

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Die Schauspielerin Cordula Trantow, hier 2017 bei Dreharbeiten zu der ARD-Vorabendserie „WaPo Bodensee“.
Die Schauspielerin Cordula Trantow, hier 2017 bei Dreharbeiten zu der ARD-Vorabendserie „WaPo Bodensee“.
Ursula Düren/picture alliance

Die Schauspielerin Cordula Trantow, früh berühmt geworden durch „Die Brücke“, ist im Alter von 83 Jahren gestorben. Sie war ein Multitalent – und im Theater eine Macherin.

Von Christine Dössel

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Bekannt wurde sie schon mit 16. In Bernhard Wickis legendärem Antikriegsfilm „Die Brücke“ von 1959 war sie die Franziska: dunkle Zöpfe, große Augen, zarte Empfindsamkeit – einziges Schulmädchen unter jenen Klassenkameraden, die in den letzten Kriegstagen noch eingezogen werden und völlig sinnlos einen Brückenkopf verteidigen. Für die jungen Darsteller – darunter Fritz Wepper, Volker Lechtenbrink, Michael Hinz – bedeutete dieser Film den Beginn ihrer Karrieren, und auch für Cordula Trantow, die der Jugendschwarm vieler deutscher Männer wurde, öffneten sich alle Türen. 1962 spielte sie in der Hollywood-Produktion „Hitler“ die Nichte von Adolf Hitler und wurde für den Golden Globe nominiert.

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