Als der ORF 2014 die bärtige Diva Conchita Wurst zum 59. Eurovision Song Contest nach Kopenhagen entsandte, war die Empörung groß: Keine Plattenfirma wollte das Lied "Rise Like A Phoenix" verlegen, der Kabarettist Alf Poier raunzte wegen der "verschwulten Zumpferl-Romantik", ein russischer Politiker sah den Sängerwettstreit zum "Brutherd der Unzucht verkommen". Dann siegte die androgyne Schönheit, und man hörte nur Jubler. Conchita, hinter der sich der 29-jährige Gastwirtsohn Tom Neuwirth verbirgt, zog, erst mit, später ohne Wurst, um die Welt: Sie lief auf einer Modenschau für Jean Paul Gaultier in Paris und sang vor dem EU-Parlament, in New York und in der Oper von Sydney.
Conchita im InterviewMusik, die aus dem Herzen tropft
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Mit "Rise Like A Phoenix" gewann die bärtige Diva den Eurovision Song Contest, aktuell versucht sie, einen Sound für ihr zweites Album zu finden und kommt in den Circus Krone
Interview von Michael Zirnstein