Comic-Serie AsterixDer spinnt, der Sensenmann

Der Schöpfer der Asterix-Hefte ist in Jahre gekommen, doch der Comic-Held selbst soll unsterblich bleiben. Der französische Zeichner Albert Uderzo hat ein neues Asterix-Heft angekündigt und gleichzeitig mitgeteilt, dass es nicht mehr von ihm, sondern von einem Nachfolger gezeichnet werde. Gehe es nach ihm, solle es den cleveren Gallier noch viele Generationen lang geben, so Uderzo.

Seit über 60 Jahren gibt es Asterix, doch die Comic-Serie ist unverwüstlich: Für Ende 2012 stellte Co-Schöpfer Albert Uderzo ein neues Album mit den Abenteuern des gewitzten kleinen Galliers in Aussicht. Bei einer Zeremonie zum weltweiten Verkauf von bisher 350 Millionen Asterix-Alben erklärte der 84-Jährige dem Radiosender RTL, er werde aber nicht mehr selber zeichnen, sondern habe einen Nachfolger gefunden.

Asterix (rechts) und Obelix in einer Szene des Films "Asterix und die Wikinger": Für Ende 2012 stellt Co-Schöpfer Albert Uderzo ein neues Album mit den Abenteuern des Galliers in Aussicht.
Asterix (rechts) und Obelix in einer Szene des Films "Asterix und die Wikinger": Für Ende 2012 stellt Co-Schöpfer Albert Uderzo ein neues Album mit den Abenteuern des Galliers in Aussicht. dpa

Angaben zu dessen Identität wollte er nicht machen: "Dieser Zeichner ist ein Zeichner, der uns lange Zeit in einem von uns geschaffenen Studio begleitet hat", betonte Uderzo, der mit dem 1977 gestorbenen René Goscinny gemeinsam eine der erfolgreichsten Comic-Serien der Welt geschaffen hat.

Die Tageszeitung Le Figaro berichtete jedoch, es handele sich um den französischen Comiczeichner Jean-Yves Ferri, der seit Jahren an Uderzos Studio beteiligt sei. Ferri arbeite zusammen mit weiteren Zeichnern bereits am nächsten Band. Mittlerweile gibt es 33 Asterix-Bände.

Die Bände mit den Schmunzelabenteuern des oberschlauen Asterix und seines kraftstrotzenden Partners und Wildschwein-Fans Obelix wurden seit 1959 in mehr als hundert Sprachen und Dialekte übersetzt.

"Mir ist klargeworden, dass die Figur von Asterix ihren Autoren, aber auch ihren Lesern gehört", sagte Uderzo bei der Veranstaltung. "Ich wünsche mir, dass diese Beständigkeit noch Generationen und Generationen andauert."

© sueddeutsche.de/dpa/pak - Rechte am Artikel können Sie hier erwerben.
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