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Comic-Museum:Erika-Fuchs-Haus

(Foto: Swanti Bräsecke-Bartsch)

Von Martina Knoben

Wer einmal selbst durch Entenhausen spazieren will, hat im Erika-Fuchs-Haus, dem Museum für Comic und Sprachkunst in Schwarzenbach an der Saale, die Gelegenheit dazu. Im Mittelpunkt stehen Leben und Werk der Disney-Übersetzerin Erika Fuchs, die 50 Jahre lang in Schwarzenbach lebte und mit ihren Sprachschöpfungen ("Dem Ingeniör ist nichts zu schwör") Entenhausen mit erschuf: das bundesrepublikanisch geprägte Städtchen, das sich vom Ort Duckburg des amerikanischen Originals klar unterscheidet.

Zu seinem fünften Geburtstag lädt das Museum nun zu einem Blick in die Sammlungen des Hauses ein. Die Ausstellung zeigt außerdem Originalzeichnungen und Entwürfe des Zeichners Simon Schwartz für einen biografischen Erika-Fuchs-Comic. Noch bis zum 12. September ist zudem "Die dicke Prinzessin Petronia" zu Gast. Die Berliner Zeichnerin Katharina Greve schuf mit der schlecht gelaunten Thronfolgerin ein Gegenstück zum Kleinen Prinzen.

© SZ vom 01.08.2020

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