bedeckt München 10°

Comic:Karneval der Piktogramme

Nichts ist, was es scheint: Martin Panchauds Comic "Die Farbe der Dinge".

Von Martina Knoben

Und das soll eine Graphic Novel sein? So ganz ohne Sprechblasen, ohne Menschen oder Tiere? Daisy Hope, die Mutter, und Simon Hope, der Sohn, sind ein graugrüner und ein orangebrauner Punkt auf einer weißen Comicseite, die - das zeigen Linien, die von den Punkten zu Textzeilen führen, - angeregt miteinander reden. Es folgt der Lageplan einer Siedlung, in dem das Haus der Familie Hope grün als "Start" gekennzeichnet ist, außerdem, rot eingezeichnet, der Weg, den Simon mit einem Kuchen zurücklegt, den seine Mutter ihm gerade gegeben hat. Das "Ziel" ist als rotes Rechteck markiert.

SZ-Plus-Abonnenten lesen auch:
Nur wenige Menschen sind während der Coronapandemie im April 2021 in der Kölner Innenstadt - hier auf der Hohe Straße -
Geldanlage
So können Anleger die Inflation schlagen
He doesn't even care; fremdgehen
Fremdgehen
"Was kommt zuerst: die Unzufriedenheit oder die Untreue?"
Gastbeitrag
Stoiber und Steinbrück fordern Rückkehr zur Schuldenbremse
Kokain Polizei
Drogenskandal
Die Polizei und ihr Koks-Taxi
Hendrik Streeck Portrait Session
Hendrik Streeck im Interview
"Wir werden noch lange mit dem Virus leben müssen"
Zur SZ-Startseite