bedeckt München 21°

Co-Produktion:Die vielen Metaebenen der Krise

Let Them Eat Money  Welche Zukunft?!

"Let Them Eat Money. Welche Zukunft?" von Andres Veiel am Deutschen Theater in Berlin.

(Foto: Arno Declair)

Ist das eine Performance oder ein Thinktank des Humboldt-Forums? Andres Veiels "Let Them Eat Money" am Deutschen Theater.

Von Jörg Häntzschel

2028: Die Euro-Zone ist zerbrochen. Die Dürre in Iran hat Millionen Menschen in die Flucht getrieben. Das bedingungslose Grundeinkommen hat sich als groß angelegter Betrug erwiesen, dem Staat fehlte seit dem Crash der italienischen Banken leider das Geld, es zu überweisen. In Europa herrschen Hunger und Chaos. Und immer mehr Menschen sind vom "Nano-Tremor" befallen, einem unkontrollierbaren Zucken, das die implantierten Chips des Pharmakonzerns Nova auslösen. Die Gefühle ihrer Träger, die die Chips aufzeichnen, wurden indes schon nach China verkauft. Wer es sich leisten kann, entflieht dem zerrütteten Europa und siedelt auf die privaten, neuen Offshore-Inseln über. Das ist das düstere Szenario, das der Regisseur Andres Veiel und seine Co-Autorin Jutta Doberstein für "Let Them Eat Money. Welche Zukunft?!" entworfen haben.

SZ-Plus-Abonnenten lesen auch:
Argentinien
Fressen und gefressen werden
KOSTENPFLICHTIG: Bitte eines für Print und Digital und Online wählen. !!!!
HOLZ Fedor
Reden wir über Geld
"Mit der ersten Million kam der Druck"
Pressebilder von LRO GmbH & Co. KG
Freie Architekten BDA
Kornbergstraße 36
D  -  70176 Stuttgart


NW Durchgang
Serie "Prachtbauten"
Das Wunder von München
Bundestagswahl
Wer von den Plänen der Parteien finanziell profitiert - und wer nicht
Das Ende des Erdöls
Rohstoffe
Was nach dem Öl kommt
Zur SZ-Startseite
Süddeutsche Zeitung
  • Twitter-Seite der SZ
  • Facebook-Seite der SZ
  • Instagram-Seite der SZ
  • Mediadaten
  • Newsletter
  • Eilmeldungen
  • RSS
  • Apps
  • Jobs
  • Datenschutz
  • Kontakt und Impressum
  • AGB