Clint Eastwood zum 80. Geburtstag:Million Dollar Grandpa

Vom Dirty Harry zum Senior unter den Cowboys: Auch mit 80 Jahren ist Mr. Eastwood noch ein Leinwandkracher. Sein Leben in Bildern.

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(Foto: ag.rtr)

Der Senior unter den Cowboys: Auch mit 80 Jahren ist Mr. Eastwood noch ein Leinwandkracher. Sein Leben in Bildern. Vom Filmemachen hat er noch lange nicht genug: Im Februar diesen Jahres lief der Film Invictus - der Lebensgeschichte von Nelson Mandela - an, bei dem er sowohl als Produzent tätig war, als auch Regie führte. Darsteller ist er in diesem Film nicht, ... Texte und Bildauswahl: sueddeutsche.de/kar/nvm

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(Foto: ddp)

... zuletzt war er vor zwei Jahren in den Kinos zu sehen. Smart, charismatisch und superlässig - Eastwood ist trotz seines Alters noch ein Leinwandkracher. Für seinen Film Gran Torino (2008) greift er mal wieder selbst zum Schießeisen und verteidigt, als Koreakrieg-Veteran Walt Kowalski und einst verbitterter Rassist, seine koreanischen Nachbarn. Die Rolle war wie für ihn gemacht, ...

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(Foto: dpa)

... doch das kann man von fast jeder behaupten. Auch 2004 konnte man Mr. Eastwood in Hochform erleben: Zunächst störrisch, dann aber verbissen, verhilft er seinem Schützling, der jungen Maggie (Hilary Swank), zu einer Boxkarriere. Das gefiel dem Kinopublikum - der Film heimste gleich vier Oscars ein: Bester Film, beste Regie, beste Nebenrolle und beste Hauptdarstellerin (Hilary Swank). Und das, obwohl der Film anfangs keine Geldgeber fand.

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(Foto: AP)

Die Hollywood-Anfänge fielen auch Clint (hier auf einem undatierten Archivbild) nicht leicht, also setzte er 1963 seine Filmkarriere in Italien fort: in Sergio Leones Western Per un pugno di dollari (Für eine Handvoll Dollar, 1964). Mit dem drehte er noch zwei weitere Filme: Per qualche dollaro più (Für ein paar Dollar mehr, 1965) und Il buono il brutto il cattivo (Zwei glorreiche Halunken, 1966). In Leones Spaghetti-Western wurde er ...

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(Foto: dpa)

... in den 60ern als verwegener Cowboy bekannt, als Dirty Harry in den 70ern. Inspektor Harry Calahan sorgt mit seiner 44er Magnum für Recht und Ordnung in den Straßen San Franciscos. Dirty Harry wurde zur Kultfigur, der gebürtige Kalifornier schnell zum Frauenliebling.

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(Foto: dpa)

Selbst Clint Eastwood hat einen weichen Kern, auch wenn man es ihm meistens nicht ansieht: Der sonst harte Clint kann auch weinen, nämlich in In the Line of Fire (Dt.: Die zweite Chance, 1993). Darin spielt den Secret-Service-Agenten Frank Horrigan, der beim Kennedy-Attentat versagt.

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(Foto: Getty)

Beim Fimemachen selbst versagt er jedenfalls nicht. Ausgezeichnet mit zahlreichen Filmpreisen, verzichtet er auf schauspielerische Verjüngungskuren und bleibt, was er ist: Clint Eastwood. Und der war damals wie heute von ...

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(Foto: AFP)

... schönen Frauen umgeben, hier zusammen mit Angelina Jolie. In den 70ern erhielt er das Image als Macho und Sunnyboy, ...

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(Foto: Reuters)

... und er wird es auch nicht mehr los. Zu diesem Bild passt auch, dass seine Frau, Dina Ruiz, 34 Jahre jünger ist als Clint. Hier bei den Academy Awards 2000.

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(Foto: dpa)

Seine Rollen ziehen sich durch alle Genres. So ist er mal amerikanischer Lieutenant, 1968 im Film Agenten sterben einsam, ...

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(Foto: Reuters)

... mal einer der alternden Spacecowboys, mit denen er Erfolge bei den Filmfestspielen 2000 in Venedig feierte. Und auch als Regisseur des US-Autorenkinos ist Eastwood ein großes Kaliber.

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(Foto: AP)

Er gewann 1993 mit dem Film Erbarmungslos seine ersten Oscars, für die beste Regie und den besten Film. Dies gelang ihm Im Jahr 2000 erneut mit Million Dollar Baby. Für sein Lebenswerk wurde er schon vor 20 Jahren ausgezeichnet. Wäre ja gelacht, wenn damit jetzt Schluss wäre - und wir dürfen also gespannt sein, was Clint Eastwood noch zu bieten hat.

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