Kulturstaatsministerin:Claudia Roths Kulturwende bleibt aus

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Kulturstaatsministerin: Die Philharmonie in Odessa: Claudia Roth war im Juni das erste deutsche Regierungsmitglied, das die ukrainische Hafenstadt seit Beginn des russischen Angriffskrieges besuchte.

Die Philharmonie in Odessa: Claudia Roth war im Juni das erste deutsche Regierungsmitglied, das die ukrainische Hafenstadt seit Beginn des russischen Angriffskrieges besuchte.

(Foto: Kay Nietfeld/dpa)

Die Grünen-Politikerin galt mal als impulsiv. In ihrem ersten Jahr als Kulturstaatsministerin scheint sie alles sehr gut abzuwägen - ein Handeln kaum in Sicht. Ist es Taktik, ist es Zaudern?

Von Jörg Häntzschel

Claudia Roth unterbricht und lässt sich unterbrechen. Sie schüttelt den Kopf, lacht, schließt die Augen, wirft die Arme hoch. "Wahnsinn, Wahn-sinn!", ruft sie oder: "Das geht gar nicht!" Ja, Roth ist leidenschaftlich. Soweit ist das Bild korrekt, das in den sozialen Medien von ihr kursiert, auch weil sie es selbst so verbreitet. Hier ein Küsschen für den Pianisten, dort Applaus für die Punkband. Doch als Kulturstaatsministerin hat sie in ihrem ersten Jahr alles andere als überschießend agiert.

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