Cindy Sherman im Interview:"Menschen wollen keine Traurigkeit sehen"

Lesezeit: 8 min

Cindy Sherman -- Selbstportrait --ACHTUNG: Nur fürs SZW Interview freigegeben!!

"Meine Arbeit zielt auf das Verstörende", sagt Cindy Sherman.

(Foto: Cindy Sherman)

Die US-Künstlerin Cindy Sherman fotografiert sich selbst in unterschiedlichsten Posen - damit wurde sie berühmt. Ein Gespräch über Rollenbilder, Stummfilmstars und das Altern.

Interview von Catrin Lorch

Sie wirkt grazil, wie sie auf dem Heizkörper in ihrer Berliner Galerie sitzt. Die amerikanische Künstlerin Cindy Sherman hat etwas von einer Ballerina, die vor dem Auftritt dem Körper eine kurze Entspannung gönnt. Ihr Gesicht ist vertraut: Fotos, die sie in zahllosen Rollen zeigen, hängen in den großen Museum der Welt. Im Gespräch ist sie aufmerksam und lustig. Cindy Sherman kann sogar den Akzent des Mittleren Westens perfekt imitieren. Cool girl!

SZ-Plus-Abonnenten lesen auch:
SZ-Magazin
Liebe und Partnerschaft
Und was, wenn nur einer ein Kind will?
Menopause
Große Krise oder große Freiheit?
Politische Gefangene Maria Kolesnikowa in Belarus
"Dieser ständige Druck wirkt sich auf die Gesundheit aus"
Geheimdienste im Ukraine-Krieg
An der unsichtbaren Front
fremdgehen
Untreue
"Betrogene leiden unter ähnlichen Symptomen wie Traumatisierte"
Zur SZ-Startseite