USA„... und dann passiert die Krise direkt um mich herum“

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„Die liberale Demokratie verspricht außerordentlich viel“: Christina Morina.
„Die liberale Demokratie verspricht außerordentlich viel“: Christina Morina. IMAGO/dts Nachrichtenagentur

Christina Morina hat als Historikerin ein Jahr in den USA gelehrt – und fragt sich nun im Buch „Das amerikanische Beben“: Helfen Vergleiche aus der Geschichte, um Trump zu verstehen? Ein Gespräch.

Interview von Alexander Menden

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Christina Morina, 1976 in Frankfurt (Oder) geboren, ist Professorin für Zeitgeschichte an der Universität Bielefeld. Ihre Spezialgebiete sind die Gesellschafts- und Nachgeschichte des Nationalsozialismus sowie die Kulturgeschichte Deutschlands vor und nach der Wiedervereinigung. Im Jahre 2024 gewann die Historikerin den Deutschen Sachbuchpreis für ihr Buch „Tausend Aufbrüche. Die Deutschen und ihre Demokratie seit den 1980er Jahren“.  Von 2024 bis 2025 lehrte sie als Gastprofessorin an der New School For Social Research in New York und erlebte dabei die Wiederwahl Donald Trumps und deren Auswirkungen im Alltag. Ihr neues Buch „Das amerikanische Beben“ basiert auf diesen unmittelbaren Erfahrungen und versucht zugleich, die Folgen für das amerikanische ebenso wie für das deutsche Demokratieverständnis zu analysieren.

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