KlassikDirigentenkarussell

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Chefposten großer Opernhäuser werden gerade neu besetzt. Dabei vollzieht sich ein Generationswechsel, von dem dezidiert Dirigentinnen nicht profitieren.

Von Reinhard J. Brembeck

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Im Moment stehen in zwei der großen Opernhäuser der Welt wichtige Personalentscheidungen an. Daniel Barenboim, 79 Jahre alt und bis 2027 der Musikchef der Berliner Staatsoper, hat gerade verkündet, dass er krankheitsbedingt die nächsten Monate nicht dirigieren kann. Und schon wird über seinen Nachfolger diskutiert. Der Intendant des Hauses, Matthias Schulz, befeuerte die Diskussion, indem er der Deutschen Presse-Agentur erklärte: "Daniel Barenboim hat selbst oft gesagt, dass man dauerhaft so einen Job nur mit ganzer Kraft machen kann. Deswegen wird es in den nächsten Wochen sicher weitere Gespräche geben."

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