Nachruf auf Chris ReaDer ewig Spätberufene

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Als Arbeiterkind ist der Rock oft „der einzige kreative Ausdruck“. Chris Rea bei einem Konzert in Basel im Jahr 2017.
Als Arbeiterkind ist der Rock oft „der einzige kreative Ausdruck“. Chris Rea bei einem Konzert in Basel im Jahr 2017.
GEORGIOS KEFALAS/picture alliance/KEYSTONE

Der viel zu lang als Schmuserocker missverstandene große Blues-Gitarrist und Sänger Chris Rea ist tot. Eine Verneigung.

Von Jakob Biazza

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Natürlich kann man es machen wie die anderen. Aus Bequemlichkeit. Aus Angst. Weil irgendwer es sagt. Oder weil die Zeiten es verlangen. Man kann aber auch einen sogenannten Scheißdreck auf all das geben, und das dann, es waren die frühen Neunziger, da ging das noch etwas besser, in möglichst genau diesem kernigen Unterhemd-Tonfall. Sprich: „You Can Go Your Own Way“. Veröffentlicht 1994 als einer von zwei neuen Songs, die Chris Reas zweites „Best Of“-Album ergänzten.

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