Sind die Begriffe „Genozid“ und „versuchter Genozid“ für das Vorgehen der israelischen Armee in Gaza zulässig? Oder ist schon ihr Gebrauch als propagandistisch und antisemitisch einzustufen? Diese großen Fragen wurden am vergangenen Woche bei den Wiener Festwochen diskutiert, beim ersten von zwei „Wiener Kongressen“. Am Ende der Debatte sollte eine vierköpfige Jury entscheiden – das Ergebnis war nicht eindeutig.
TheaterIst es möglich, Mitgefühl mit dem Feind zu entwickeln?
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Verstörend, dystopisch, aufregend: „Perzen“ bei den Wiener Festwochen vereint Israelis und Palästinenser auf der Bühne und verbindet kühn Aischylos mit der Lage in Nahost.
Von Wolfgang Kralicek
