Ai Weiwei, chinesischer Künstler und Regimekritiker, war am 3. April 2011 in Peking festgenommen worden. Ai, dessen Vater Schriftsteller und Maler und ebenfalls schon aufgrund seiner politischen Gesinnung in Konflikt mit der Regierung geraten war, hatte sich in der Vergangenheit mehrfach kritisch gegenüber dem chinesischen Regime geäußert. Durch diese Haltung und seine künstlerischen Arbeiten, mit denen er Menschenrechtsverletzungen, Arbeitsbedingungen und Umweltsünden in seiner Heimat anprangert, war Ai Weiwei immer mehr zum Ziel politischer Repressalien geworden.

Bild: dpa 5. April 2011, 11:552011-04-05 11:55:44 © sueddeutsche.de/dato/kar/rus