Theaterfestival in ChemnitzAm Limit

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Zwischen den Überresten alter Industrien entsteht etwas Neues: Performance des Kollektivs „Paper Tiger“.
Zwischen den Überresten alter Industrien entsteht etwas Neues: Performance des Kollektivs „Paper Tiger“. Nasser Hashemi

Gerade war Chemnitz Kulturhauptstadt Europas, jetzt gastiert dort das Festival „Theater der Welt“.  Schön international, schön glänzend. Völlig unklar ist, wie es mit dem maroden Schauspielhaus weitergeht.

Von Merle Zils

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Wie klingt die Welt? Bei der Eröffnung des Festivals „Theater der Welt“ in Chemnitz klingt sie mal zärtlich, dann wütend, mal lustvoll, dann rau und befremdlich. Es ist der sehr eigenwillige Kehlkopfgesang der kanadischen indigenen Performerin Tanya Tagaq, der in der Chemnitzer Oper zu hören ist. Mit der wilden Auftaktperformance „Split Tooth: Saputjiji“ will man wohl gleich ein Zeichen für Vielfalt in Chemnitz setzen. Und das in einer Stadt, in der die AfD bei der Bundestagswahl 2025 mit mehr als 30 Prozent stärkste Kraft wurde.

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