Das große Publikum lernte Charly Hübner als Schauspieler kennen, als Kommissar Bukow im Rostocker „Polizeiruf 110“ oder Sketchpartner von Anke Engelke in „Ladykracher“. Inzwischen hat sich der 51-jährige Neustrelitzer als Gesamtkünstler positioniert: Hübner spielt, schreibt Bücher, liest vor, führt Regie und wird gern zu Podien geladen, weil er in guter Tagesform ein kluger und herzenswarmer Zeitkommentator ist. Sein neues Werk ist ein Musikfilm: Für „Wenn es dunkel und kalt wird in Berlin“ (ungewöhnlicher Kinostart: 1. Oktober, ein Dienstag) hat er die Band Element Of Crime im Sommer 2023 bei fünf Konzerten begleitet. Ein Gespräch über Regiekunst, Rock ’n’ Roll und natürlich: über Ostdeutschland.
Charly Hübner im Interview„Der letzte Dödel mit der E-Gitarre“
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"Ich bin regelmäßig in Mecklenburg und erlebe immer wieder, was dort passiert, wenn es um konkrete Probleme geht, um Wirtschaft, Wasserversorgung, soziale Fragen": Schauspieler Charly Hübner.
Hannes Magerstaedt/GettyCharly Hübner hat einen sehr konzentrierten Dokumentarfilm über die Band „Element Of Crime“ gedreht. Warum er selbst nicht Rock’n’Roller, sondern Schauspieler wurde – und woher die Wut in seiner ostdeutschen Heimat kommt.
Interview von Joachim Hentschel
