TheaterDas Glück ist ein Haustier

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Manchmal kuscheln sie sich in Zimmerecken, räkeln sich in Oberschränken oder gähnen herzhaft wie Katzen und Hunde: die Mitglieder des Ensembles des Theaters Oberhausen in „Catladies“.
Manchmal kuscheln sie sich in Zimmerecken, räkeln sich in Oberschränken oder gähnen herzhaft wie Katzen und Hunde: die Mitglieder des Ensembles des Theaters Oberhausen in „Catladies“. Lukas Diller

Katzenfrauen des Ruhrgebiets: Die Dokumentar-Theatermacherinnen von „Werkgruppe 2“ haben aus Interviews mit älteren, alleine mit Tieren lebenden Damen eine herrliche Inszenierung gebaut.

Von Max Florian Kühlem

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In den USA ist das Stereotyp der „Catlady“ („Katzenfrau“) bekannter als hier. In der Serie „Die Simpsons“ gibt es sie als Figur: eine verrückte ältere Frau mit wirren Haaren, die unverständlich vor sich hin brabbelt, stets mehrere Katzen bei sich trägt und manchmal sogar auch mit ihnen wirft. Im jüngsten Präsidentschaftswahlkampf spielte es eine Rolle, als J. D. Vance der demokratischen Führungsriege vorwarf, von einem „Haufen kinderloser Katzenfrauen“ bestimmt zu werden, die kein Interesse an der Zukunft des Landes hätten.

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