Nicht weit von der sogenannten Anschlussstelle Ferch kommt man auf der Autobahn Richtung Berlin an großen Kiefernwäldern vorbei. Und ja, man kann sich diese Kiefernwälder dadurch noch ein bisschen schöner reden, dass man sie mit denen an der französischen Atlantikküste vergleicht, auch wenn dann trotzdem nicht Lacanau und der Ozean kommen, sondern nur Potsdam und die Havel, aber immerhin auch eine Parforceheide und ein Schloss Sanssouci und noch ein paar andere Dinge, denen man französische Namen verpasst hat. Dennoch ist es fast ein kleiner Schock, Landschaftsbilder aus Ferch am Schwielowsee direkt neben Gemälden aus den Schulen von Barbizon und Fontainebleau hängen zu sehen. Und ein „Siel bei Kähnsdorf“, heute gleich auf der anderen Seite der A10, neben einer „Schleuse im Tal von Optevoz“, Südostfrankreich.
KunstLicht, Farbe und jede Menge Spargel
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Der Wiener aus München, der in Brandenburg französisch malte: Das Frankfurter Städel betreibt die Wiederentdeckung von Carl Schuch. Mit Erfolg? Fraglich. Sehenswert? Und wie.
Von Peter Richter
