Filmfestspiele CannesDer Siegerfilm ist eine Zumutung – im besten Sinne

Lesezeit: 6 Min.

Die Schauspielerin Renate Reinsve bei der Preisverleihung in Cannes, wo ihr Drama „Fjord“ mit dem begehrten Hauptpreis ausgezeichnet wurde.
Die Schauspielerin Renate Reinsve bei der Preisverleihung in Cannes, wo ihr Drama „Fjord“ mit dem begehrten Hauptpreis ausgezeichnet wurde. Aurore Marechal/Getty Images

Das Drama „Fjord“ über eine tiefreligiöse Familie, der das Jugendamt die Kinder wegnimmt, gewinnt in Cannes die Goldene Palme. Sandra Hüller geht leer aus – aber eine andere Deutsche räumt ab.

Von David Steinitz

SZ bei Google bevorzugen

Wäre man ein böser Mensch, könnte man behaupten: Cannes hat dieses Jahr ein astreines Berlinale-Programm abgeliefert. So unkte es der ein oder andere Festivalbesucher in den vergangenen zwölf Tagen, und gemeint war das natürlich als größtmögliche Beleidigung. Denn der Filmwettbewerb an der Croisette und der am Potsdamer Platz verhalten sich in der Regel zueinander wie ein frisch perlender Champagner und ein abgestandenes Pils.

Zur SZ-Startseite

Film
:Will ich ein Deutscher sein?

Preisverdächtig: Sandra Hüller und Hanns Zischler zeigen in Cannes ihr bewegendes Drama „Vaterland“. Es handelt von Thomas Manns Reise durchs zerbombte Nachkriegsdeutschland und der Frage, ob das Land der KZs je wieder Heimat sein kann.

SZ PlusVon David Steinitz

Lesen Sie mehr zum Thema

  • Medizin, Gesundheit & Soziales
  • Tech. Entwicklung & Konstruktion
  • Consulting & Beratung
  • Marketing, PR & Werbung
  • Fahrzeugbau & Zulieferer
  • IT/TK Softwareentwicklung
  • Tech. Management & Projektplanung
  • Vertrieb, Verkauf & Handel
  • Forschung & Entwicklung
Jetzt entdecken

Exklusive Gutscheine für SZ-Abonnenten: