Burgtheater WienWer darf hier sein oder nicht sein?

Lesezeit: 4 Min.

Willkommen bei den Hamlets. Von links: Tim Werths, Marie-Luise Stockinger, Alexander Angeletta, Katharina Lorenz.
Willkommen bei den Hamlets. Von links: Tim Werths, Marie-Luise Stockinger, Alexander Angeletta, Katharina Lorenz. Lalo Jodlbauer/Burgtheater

Das Wiener Burgtheater startet mit Shakespeares „Hamlet“ und einem neuen Intendanten. Der Saisonauftakt macht Lust auf das, was kommt.

Von Christiane Lutz

SZ bei Google bevorzugen

In diesem Haus spukt es. Erst ist da nur ein Geist auf der Bühne, dann sind es sechs, acht, zwölf, zahllose Gespenster, die stumm durch die Zuschauerreihen ziehen. Sie sehen so aus, wie Kinder Gespenster malen: mit einem übergeworfenen Laken und ausgeschnittenen Augen. Erschreckend sind sie höchstens durch ihr überraschendes Auftauchen, dann vor allem sehr komisch in ihrem Herumwehen, für das sie sogleich von einem Obergeist mit Krone gemaßregelt werden. Benny Claessens tritt auf in schwarzer kurzer Hose und mit hochgezogenen Kniestrümpfen und schaut verwundert in die Geisterrunde: „Wie unterscheidet man, ob etwas Wirklichkeit ist oder nicht?“ Damit fasst er schon recht gut das Motto zusammen, unter dem dieser Hamlet von Regisseurin Karin Henkel steht. Alles kann hier sein oder nicht sein.

Zur SZ-Startseite

Interview mit Mavie Hörbiger
:„Ich will mich nicht ängstigen“

Mavie Hörbiger über ihr Engagement gegen die FPÖ und das Stück „Burgtheater“ von Elfriede Jelinek, in dem sie mitspielen wird. Es geht darin um die Nazi-Verstrickungen ihrer berühmten Familie. Bisher war es für Österreich gesperrt.

SZ PlusVon Cathrin Kahlweit

Lesen Sie mehr zum Thema

  • Medizin, Gesundheit & Soziales
  • Tech. Entwicklung & Konstruktion
  • Consulting & Beratung
  • Marketing, PR & Werbung
  • Fahrzeugbau & Zulieferer
  • IT/TK Softwareentwicklung
  • Tech. Management & Projektplanung
  • Vertrieb, Verkauf & Handel
  • Forschung & Entwicklung
Jetzt entdecken

Exklusive Gutscheine für SZ-Abonnenten: