Urteil zu Triggerwarnung in StadtbüchereiDies ist ein Text mit umstrittenem Inhalt

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Das Putin-Buch sei erst auf expliziten Kundenwunsch in die Regale der Stadtbücherei gekommen, sagt die Leiterin der Stadtbibliothek.
Das Putin-Buch sei erst auf expliziten Kundenwunsch in die Regale der Stadtbücherei gekommen, sagt die Leiterin der Stadtbibliothek.
Rüdiger Wölk/Imago

Die Stadtbücherei Münster legte Warnhinweise in zwei Bücher, die Putins Kriegsschuld, die Atombomben auf Japan und die Mondlandung infrage stellen. Ein Gericht hat dies nun untersagt.

Von Christoph Koopmann, Düsseldorf

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Der Hörspielverlag Europa warnt sehr routiniert vor seinen eigenen Produkten. Wer im Jahr 2025 alte Folgen „Fünf Freunde“ oder „TKKG“ bei einem Streaminganbieter abspielt, hört bei manchen Episoden aus den Siebzigern und Achtzigern als allererstes einen „Disclaimer“: Das Hörspiel sei „vor vielen Jahren“ aufgenommen worden und „ein Produkt seiner Zeit“, könne also „diskriminierende Darstellungen enthalten“. Womit wir mitten im Trigger-Thema Triggerwarnungen wären.

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