BuchbrancheWer verdient noch Geld mit Literatur?

Lesezeit: 7 Min.

Im Regal sieht man es den Büchern nicht gleich an, wie viel Geld vorab in ihre Entstehung geflossen ist. Manche waren schon teuer, bevor sie gedruckt sind.
Im Regal sieht man es den Büchern nicht gleich an, wie viel Geld vorab in ihre Entstehung geflossen ist. Manche waren schon teuer, bevor sie gedruckt sind. Collage: sted/SZ, Fotos: imago

Während Einzelne für ihre Bücher hohe Vorschüsse kassieren, können sich viele das Leben als Schriftsteller kaum noch leisten. Eine aktuelle Debatte über Ungleichheit auf dem Buchmarkt, übersieht, was wirklich schiefläuft.

Von Marie Schmidt

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In der Buchbranche lernt man praktisch nur Menschen kennen, die sich stark mit dem identifizieren, was sie tun: Sie lieben Geschichten, handeln mit Gefühlen und jahrzehntelanger geistiger Arbeit – und genau deswegen ist es immer ein bitterer Moment, wenn sich herausstellt, wie sehr auch der Buchmarkt als kapitalistischer Wettbewerb organisiert ist.

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