Reaktionen auf den Tod Brigitte BardotsWie oft darf man ungestraft „Ikone“ sagen?

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Blumen vor der Villa La Madrague in Saint-Tropez in Südfrankreich, in der Brigitte Bardot lebte und starb.
Blumen vor der Villa La Madrague in Saint-Tropez in Südfrankreich, in der Brigitte Bardot lebte und starb. FREDERIC DIDES/AFP

Frankreich zeigt sich geeint in der Trauer um Brigitte Bardot – in einer Aufregung und seltsamen Verachtung der Gegenwart, die rechts und links vereint.

Von Nils Minkmar

Bei einer hochbetagten Dame, die seit Monaten schon bei nachlassender Gesundheit war, viele Wochen in der Klinik verbrachte, kommt eine Todesnachricht nicht unerwartet. Im Falle Brigitte Bardots aber gibt sie der französischen Öffentlichkeit noch einmal frische Gelegenheit für ein heftiges nationales Selbstgespräch. Und wie das in Frankreich so ist, stehen sich bald zwei Lager unversöhnlich gegenüber. Am Montagmorgen rief der rechte Politiker Éric Ciotti den Präsidenten dazu auf, für Bardot eine nationale Ehrung vorzusehen. Schließlich habe sie für die Büste der Marianne Modell gestanden, die dann in allen Rathäusern ausgestellt wurde.

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Nachruf
:Wie es ihr gefiel

Brigitte Bardot hat gemacht, was sie wollte. Im Film, aber auch im Leben. Erstaunlich ist vor allem, dass es ihr trotz aller rechtsnationalen Eskapaden nicht gelungen ist, ihren eigenen Mythos zu zerstören.

SZ PlusVon David Steinitz

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