Interview„Brasilien ist gerade gelungen, woran die USA gescheitert sind“

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Regisseurin Petra Costa studierte einst an der Universität São Paulo.
Regisseurin Petra Costa studierte einst an der Universität São Paulo. EMMA MCINTYRE/Getty Images via AFP

Petra Costa dreht die besten Filme über die bröckelnde brasilianische Demokratie, einer war für die Oscars nominiert. Ein Gespräch über politische und persönliche Traumata, den Umgang mit familiären Widersprüchen – und den merkwürdigen Charme Jair Bolsonaros.

Interview von Jan Heidtmann

Im kommenden Jahr wird in der größten Demokratie Lateinamerikas ein neuer Präsident gewählt. Petra Costa, 42, hat für Netflix die beiden besten Filme über den Zustand der Politik in dem Land gedreht; einer war für einen Oscar nominiert. Ihre Titel sind jedoch wenig zuversichtlich: „Am Rande der Demokratie“ und „Apokalypse in den Tropen“. Da Costa bereits intensiv an ihrem nächsten Film arbeitet, findet das Gespräch digital statt. Der Inhalt dieses neuen Projekts ist dann das Einzige, wozu die Regisseurin noch nichts sagen will.

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