T.C. Boyle "Drogen sind gut für dich!"

T. C. Boyle: "Ich habe noch nie ein Wort betrunken oder bekifft geschrieben, nichts."

(Foto: imago/Hartenfelser)

T. C. Boyle hat einen Roman über den LSD-Pionier Timothy Leary und die ersten Jahre der Droge geschrieben. Ein Gespräch über Substanzen, Sucht und Literatur als Ersatzhandlung.

Von Juliane Liebert

Wenn man auf das Werk von T. C. Boyle schaut, drängt sich leicht der Verdacht auf, er arbeite insgeheim an einer alternativen Geschichte der USA: Einerseits schreibt er Romane über reale historische Figuren. Andererseits handelt es sich bei diesen Figuren nicht um Politiker oder Wissenschaftler, sondern um Architekten, Müsli-Pioniere und Sexualforscher. Sein neuer Roman "Das Licht" erzählt von dem LSD-Pionier Timothy Leary, weshalb der Autor zurzeit viele Fragen über Acid beantworten muss.

SZ: Sind Sie es schon leid, über Drogen ...

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