Richard Linklater im Interview„Sex passt gut zu allem“

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Richard Linklater beim Toronto International Film Festival.
Richard Linklater beim Toronto International Film Festival. (Foto: Joel C Ryan/Invision/AP)

Richard Linklater hat Kinomeilensteine wie „Boyhood“ gedreht, sein neuer Film „A Killer Romance“ über einen Fake-Auftragskiller ist selbst für seine Verhältnisse cool. Ein Gespräch über böse Menschen, Männer – und die Angst vor Donald Trump.

Interview von Philipp Bovermann

Richard Linklater („Dazed and Confused“, die „Before“-Trilogie, „A Scanner Darkly“, „Boyhood“) ist einer der unverwüstlichen Träumer des amerikanischen Autorenkinos. Sein neuer, bei den Filmfestspielen in Venedig gefeierter Kinofilm „A Killer Romance“ ist halb Genrestück, halb Film von jemandem, der Regeln nicht einfach bricht, sondern zu lässig ist, sie zu befolgen: Es geht um einen Philosophiedozenten am College, der nicht ganz freiwillig zu dem Nebenjob kommt, für die Polizei die Rolle eines Auftragsmörders zu spielen. Die Handschellen klicken, sobald der Auftrag erteilt ist. Aber er verliebt sich in eine seiner Kundinnen – und sie verliebt sich in den Killer. Deshalb muss er die Rolle plötzlich auch privat spielen. Das Gespräch findet per Telefon statt, Linklater spricht mit dem warmen, weichen Akzent der Südstaaten und lacht immer wieder leise in sich hinein.

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„A Killer Romance“ im Kino
:Heute ein Killer

Herrlich unmoralisch: In Richard Linklaters wunderbarer Komödie „A Killer Romance“ spielt ein Schluffi für die Polizei einen Auftragsmörder – kommt aus der Rolle dann aber nicht mehr heraus.

SZ PlusVon Susan Vahabzadeh

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