bedeckt München -2°

Digitalisierung:"Für diese Ohnmacht sucht man eine Erklärung"

54th International Art Biennale - June 2, 2011

Boris Groys im Jahr 2011, als Kurator des russischen Pavillons auf der Kunstbiennale in Venedig.

(Foto: Barbara Zanon/Getty Images)

Unser Social-Media-Verhalten hat etwas von einer "pervertierten religiösen Praxis", sagt der Philosoph Boris Groys. Warum die Digitalisierung ein neues Feudalsystem erzeugen könnte.

Interview von Peter Laudenbach

Boris Groys ist Professor an der New York University und ein international einflussreicher Kunst- und Medientheoretiker. Er studierte in Leningrad Philosophie und Mathematik, 1981 verließ er die UdSSR. Er kuratiert weltweit Ausstellungen, in Deutschland zuletzt am Berliner Haus der Kulturen der Welt. Seine Bücher "Gesamtkunstwerk Stalin", "Über das Neue" und "Unter Verdacht" machten ihn bekannt. Zuletzt veröffentlichte der 73-Jährige "In the Flow" (Verso) und "Kosmismus" (Matthes & Seitz).

SZ-Plus-Abonnenten lesen auch:
Slavoj Zizek
Philosoph Slavoj Žižek
"Es gibt keinen unschuldigen Sex"
Schifferdecker NSU Podcast
NSU und rechter Terror
Deutsche Abgründe
Medizin
Die Vulva, ein blinder Fleck
Tokyo
Corona-Pandemie
Was wir von Asien lernen können
Rollator, Corona, Seite Drei
Covid-19
Ich doch nicht
Zur SZ-Startseite