Filmbiografie „Bolero“ im KinoGeburt eines Ohrwurms

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Sein „Bolero“ entstand 1928 als Auftragswerk für die russische Tänzerin Ida Rubinstein: Raphaël Personnaz als Maurice Ravel.
Sein „Bolero“ entstand 1928 als Auftragswerk für die russische Tänzerin Ida Rubinstein: Raphaël Personnaz als Maurice Ravel. Pascal Chantier/dpa

Zum 150. Geburtstag von Maurice Ravel erzählt der Kinofilm das Leben des französischen Komponisten. Kann man mit einem Biopic wirklich das Geheimnis seiner Musik verstehen?

Von Johanna Adorján

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Angeblich vergeht auf dieser Welt keine Viertelstunde, in der nicht irgendwo Ravels „Bolero“ erklingt. Behauptet zumindest eine Einblendung am Ende des Kinofilms „Bolero“. Es wird vermutlich auch alle 0,0001 Sekunden irgendwo auf der Welt ein Kaugummi ausgespuckt, aber wie will man so etwas beweisen? Wir sind uns auch so alle einig, dass der Bolero von Maurice Ravel zu den bekanntesten Werken der klassischen Musik gehört. Wenn er nicht sogar schon in den Jazz hineinragt. Zumindest, was die Posaune angeht, die so schön schmieren darf. Und die frech reingerotzten Dissonanzen kurz vor Schluss. Und natürlich nahm der Bolero auch die Hauptattraktionen elektronischer Musik vorweg: Rhythmus, Repetition, Ekstase.

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