US-PolitikTrumps Zölle sind ein Treppenwitz der Geschichte

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Aktienhändler an der New Yorker Börse am 25. Oktober 1929, der die Weltwirtschaftskrise einleitete.
Aktienhändler an der New Yorker Börse am 25. Oktober 1929, der die Weltwirtschaftskrise einleitete.
Foto: STR/AP

Der amerikanische Präsident hält sich für einen gerissenen Kaufmann, der die US-Wirtschaft schützen will. Doch das Gegenteil wird eintreten.

Gastbeitrag von Heike Knortz

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Gleich nachdem US-Präsident Donald Trump vergangene Woche sein Zoll-Dekret öffentlichkeitswirksam präsentiert hatte, sackten die Börsen weltweit ab. Und da Anleger das Wochenende für eine kühle Analyse genutzt hatten, setzte sich der massive Kursverfall zu Beginn der neuen Woche zunächst fort. Auch wenn sich der Verlust mittlerweile etwas relativierte, bleiben Börsenexperten pessimistisch. Medien sprechen (wieder einmal) von einem historischen Crash – verschweigen aber den vorangegangenen, langfristigen Aufwärtstrend, der nur kurz durch Corona-Pandemie und Putins Krieg in der Ukraine unterbrochen worden war. Selbst die Weltwirtschaftskrise nach 2008 in Folge von globaler Finanz- und begleitet von griechischer Staatsschuldenkrise hatte diesem Trend nichts anhaben können.

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