US-Kolumne: Washington D.C.Was Taylor Swift und Bob Dylan gemeinsam haben

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Taylor Swift bei einem Konzert im Rahmen ihrer „Eras“-Tour.
Taylor Swift bei einem Konzert im Rahmen ihrer „Eras“-Tour.
Robin van Lonkhuijsen/IMAGO

Von beiden Künstlern kann man hören, dass man an Amerika nicht alles immer großartig und fabelhaft finden muss. Was für eine Wohltat.

Von Hilmar Klute

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Kürzlich war ich in unserem Buchladen hier um die Ecke, er heißt „Politics and Prose“, also Politik und Prosa. Der Laden liegt an der Connecticut Avenue zwischen dem Eiscafé „Honeys and Friends“ und dem Bier- und Wein-Shop, der im gleichen Haus wie die Apotheke untergebracht ist. Im Politics and Prose trifft man andere Leute an als auf der Straße, die meisten sind schon sehr alt und lächeln entrückt und freundlich, vermutlich weil sie ihr ganzes Leben mit Bücherlesen verbracht haben. Bei zweien von ihnen hatte ich sogar den Eindruck, sie wohnten seit Jahren im Politics and Prose. Einer hatte ein Buch aufgeschlagen und sprach höflich, aber auch fordernd in die Seiten hinein.

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Wer in das politische Herz der Amerikaner blicken will, muss sich nur ihre Vorgärten ansehen. Schon ein Spaziergang durchs eigene Viertel im demokratischen Washington D.C. wirkt da sehr lehrreich.

SZ PlusVon Hilmar Klute

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