Nichts fasst eine Stimmung so zusammen wie ein Lied, und der neunzig Jahre alte Schlager „Blue Moon“ klingt genauso, wie der Film ist, den Richard Linklater zusammen mit dem Drehbuchautor Robert Kaplow über den Mann gemacht hat, der den Song geschrieben hat: romantisch, melancholisch, warm. Und weil dieser Mann, Lorenz Hart, ungeheuer witzig war, liegt darüber wie ein prachtvoller Teppich das Gewebe aus spitzen Bemerkungen und herrlichen Bonmots, mit dem Hart sich umgibt. Damit keiner merkt, wie traurig, verletzlich und verloren er sich eigentlich fühlt.
FilmAls der Mond mal traurig war
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Richard Linklaters neuer Film „Blue Moon“ ist eine One-Man-Show für Ethan Hawke, der es schafft, dass man ihn lieben muss – trotz der schrecklichsten Frisur aller Zeiten.
Von Susan Vahabzadeh