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Denkmalsturz:Weg damit

The statue of Edward Colston falls into the water after protesters pulled it down and pushed into the docks, following the death of George Floyd who died in police custody in Minneapolis, in Bristol

Demonstranten versenken die Statue des Sklavenhändlers Edward Colston im Hafen von Bristol.

(Foto: KEIR GRAVIL/REUTERS)

Weltweit werden revisionistische Monumente gefällt. Der Sturz der Symbole ist selbst eine symbolische Geste - und kann einen Dominoeffekt auslösen.

Es klang fast beiläufig, als Superintendent Andy Bennett am vergangenen Sonntag erklärte, warum die Polizei nicht eingriff, als Demonstranten in Bristol die Statue des Sklavenhändlers Edward Colston vom Sockel holten, zum Hafen rollten und dort versenkten. Inhaltlich war die Erklärung umso bemerkenswerter. Bennett sagte: "Obwohl ich es bedauere, dass Menschen eine unserer Statuen beschädigt haben, verstehe ich, warum es passiert ist - es ist sehr symbolisch." Dass sich die britische Polizei inhaltlich zu politischen Forderungen von Demonstranten äußert, ist ungewöhnlich. Dass ein leitender Beamter offen Verständnis für einen Vorgang zeigt, bei dem es sich formell um schwere Sachbeschädigung handelt, ist beispiellos. Offenkundig war auch in Bristol, katalysiert durch die weltweite "Black Lives Matter"-Bewegung, ein kritischer Punkt erreicht.

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