Bildstrecke:Jauch-Ersatz: Die Wilde 13

Unsere Alternativen für den ARD-Talk am Sonntagabend.

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Unsere Alternativen für den ARD-Talk am Sonntagabend: Klarer Fall, der Mann bietet sich in der ARD inzwischen immer an. Er ist da, er ist willig, er ist geschmeidig und sowieso schon durch manches Publikumsstahlbad gegangen. Dazu: Er steht längst unter Vertrag - und macht seit je das bessere Christiansen. Dazu benötigt er ja nicht einmal Gäste.

Foto: ddp

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Claudia Roth, sie wird sich Verdienste um die Erhaltung des berühmten Christiansen-Kreisch-Faktors erwerben. Ist zudem in der Kostümwahl längst jenseits des Cremefarbenen angekommen, was für einen erfreulichen Hallo-Wach-Effekt sorgen könnte. Den nehmen ARD-Rundfunkräte ja gerne mal mit. Foto: ddp

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Jürgen Klinsmann nahm die Deutschen im Sommer mit auf eine große Erfolgsreise - warum sollte ihm dieses Kunststück nicht auch an jedem Sonntagabend gelingen? Seine Kabinenansprachen in den Katakomben der Fußballarenen gaben einen Vorgeschmack auf rhetorische Kraft, die der ARD gut tun würden. Endlich mal einer, der die Anderen verbal an die Wand drückt. Foto: ddp

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Hape Kerkeling alias Horst Schlämmer: Dieser Mann ist groß, er ist der intellektuelle Flugzeugträger eines jeden öffentlich-rechtlichen Auftraggebers. Denn er hat das Christiansen-Gen des zuvorkommenden Nichtssagens längst in der Pore - und bleibt Souverän in jedem luftleeren Raum, den ihm seine Talkgäste öffnen. Hape wäre allerdings so sehr unangefochtener Star der Sendung, dass man endgültig vergäße, worüber eigentlich getalkt werden sollte. "Ich bin dann mal weg", das wäre auch hier sein Motto. Foto: Laif

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Kein Durcheinander-Reden mehr, denn nur Todesmutige verstummen unter diesem Blick nicht auf der Stelle: Markus Söder hat die meiste Erfahrung mit Talkshows - als Gast ist er stets witziger als der Gastgeber und lockert mit Anekdoten die Runde auf. Der CSU-Crack hat beim Bayerischen Rundfunk gelernt und bringt seine professionellen Kentnisse routiniert ein. Er ist selbst Rundfunkrat und steht immer auf der guten Seite der Macht. Und das wird/soll/muss so bleiben. Foto: Laif

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Giovanni Trapattoni: Über seine legendäre Zusammenfassung der desolaten Situation des FC Bayern sind längst geisteswissenschaftliche Dissertationen verfasst worden. Allerdings wird die ARD die mannigfaltigen Werbe-Unternehmungen dieses Wort-Heroen von Köhlerscher Größe streng zu prüfen wissen. Dennoch: Dieser Mann, der immerdar fertig haben wird, MUSS in die Sendung. Foto: ddp

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Sendung mit der Maus, reloaded: Iris Berben bringt zudem den lange vermissten Säuselfaktor mit Augenaufschlag in die Sendung. Sie erinnert an Weltschmerz, aber auch daran, wie man ihn überwindet. In den sechziger Jahren demonstrierte sie in vorderster Reihe auf der Straße, so dass von politischem Bewusstsein auszugehen ist. Bei einer Verpflichtung von Iris Berben wäre die Kontinuität gesichert, denn sie gehört wie Sabine Christiansen gewissermaßen zum himmlischen Luftpersonal. Foto: ddp

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Florian Silbereisen, dieser Mann beherrscht als Steward der Herzen, was nur wenige seines Geschlechts fertig bringen: Den eingepressten Beinüberschlag in gefälligem 45-Grad-Winkel. Etwas, das nicht einmal Sharon Stone zustande brachte. Dazu ist mitreißendes Frohlocken sein Metier. Der Sender braucht den Mann im weißen Jackett, muss sich in diesem Fall aber wappnen, dass das Publikum während der Show zum Groove der Politiker-Stereotypen zu schunkeln beginnt. Foto: dpa

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Die doppelte Null-Lösung: Waldorf & Statler aus der "Muppet Show". Diese beiden werfen allerdings ab und zu Unsachliches ein, das Schlechtreden ist ihre Profession, als Moderatoren taugen sie kaum. Aber sie tragen den Knopf im Ohr, derzeit noch als Hörhilfe, demnächst als Einflüsterungsinstrument der Show-Redaktionsleiter. Wie auch immer: Sie verkörpern das Methusalem-Komplott perfekt und liefern den Vorgeschmack darauf, was diese Republik in naher Zukunft zu gewahren hat. Foto: sueddeutsche.de

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Der Nachfolger aus der Hamburger Schule: Stefan Aust, Flummi von Moderator, überall und nirgends zugleich, fernseherfahren sowieso und ein Ausbund politischer Seriosität. Sein Nebenberuf als "Spiegel"-Chef wird den ARD-Granden vermutlich wieder aufstoßen, aber, Hergott!, aber man muss ja nicht immer päpstlicher als die Bildzeitung sein. Foto: dpa

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Apropos Nebenjobs: Victory-Joe würde garantiert niemals in ARD-fremder Werbung auftauchen. Und das, obwohl er ausreichend komödiantisches Potential besitzt. Für gewöhnlich gut informierte Kreise wollen sogar in Erfahrung gebracht haben, dass Josef Ackermann für eine "Geiz-ist-geil"-Kampagne angefragt wurde und "Ich bin doch nicht blöd" geantwortet haben soll. Foto: AP

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Gerhard Schröder. Der kann das. Unser Mann für Frauen und Gedöns. Macht sich gut auf jedem Acker - von hier bis zu den Gasfeldern Sibiriens. Nach bester Helmut Schmidt'scher Altkanzler-Tradition wird er on air nonstop rauchen, und zwar fette Staats-Zigarren. Nicht zu vergessen der enorme Spannungsfaktor: Denn - da wollen wir doch mal die Kirche im Dorf lassen - kein eingeladener Politiker kann sich mehr sicher sein, ob Schröder nicht mitten in der Sendung das Kabinett umbildet oder Neuwahlen ansetzt. Dieser Mann wird jeden Sonntag die Regierung übernehmen. Foto: Laif

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Versteht die heutige Medienlandschaft immer weniger: Wie der wertkonservative Jauch die Komplementärfigur zu Thomas Gottschalk verkörpert, so verhält sich Joachim "Blacky" Fuchsberger zu Peter Frankenfeld. Er ist der gebührende Nachfolger von Sabine Christiansen, die die Welt auch immer weniger versteht. Zudem trägt er das Edgar-Wallace-Gütesiegel. Und: Dieser Mann hat schon ganz andere Olympische Spiele moderiert. Unterschreitet das Durchschnittsalter der ARD-Zuschauer nur minimal. Foto: dpa

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